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Wintergrillen: Tipps für eine gelungene Grillparty


Die Grillsaison beginnt im Frühjahr und hält bei den meisten Menschen bis zum Spätsommer oder Herbst an. Neuerdings verzichtet man aber auch in der kalten Jahreszeit nicht auf dieses beliebte Hobby. Damit dem Erlebnis trotz der eisigen Kälte nichts im Weg steht, gibt es nachfolgend hilfreiche Tipps für ein gelungenes Grillfest.

Dem Winter verdankt man den Kugelgrill

Es gibt ihn heute noch, den gemauerten Grill. In so manchem Garten findet man den Urvater aller Grills. Doch er hat einen großen Nachteil: Bei schlechtem Wetter fällt die Grillparty aus, da er kein Dach hat. Als Lösung wurde der sogenannte Kugelgrill Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA, nicht weit von Chicago entfernt, entwickelt. Dank dem halbrunden Deckel kann man den Grill bei jedem Wetter verwenden – auch im Winter oder bei Regen.

Während die Amerikaner bekanntlich große Grillfans sind, kam man in Deutschland erst in den 1970er-Jahren auf den Geschmack. Und: Im Winter sieht man selten seine Nachbarn, mit Handschuhen und Schal ausgestattet, wie sie die Würstchen wenden. Das ändert sich jedoch, da immer mehr Menschen auch zur kalten Jahreszeit den unvergesslichen Geschmack von gegrilltem Fleisch, Fisch und Gemüse auf ihrer Zunge spüren wollen.

Indoor oder outdoor grillen?

Anstatt sich im Winter nur mit Glühwein und Maronen zufriedenzugeben, packt man den Grill aus, brät seine Würstchen und bereitet ein saftiges Steak vor – so die Theorie zumindest. Neben dem klassischen Outdoor-Grillen kann man auch in seinen Innenräumen grillen.

Die beiden Zubereitungsarten unterscheiden sich grundlegend voneinander und beeinflussen sowohl die Wahl der Rezepte als auch den Geschmack.

  • Das Indoor-Grillen lohnt sich, wenn man Freunde und Bekannte nach Hause einlädt und einige Stunden in einer warmen Umgebung verbringen möchte. Gegrillt wird natürlich nicht mit Holzkohle, sondern mit speziellen Indoor-Grills oder einer guten alten Grillpfanne.
  • Beim Outdoor-Grillen muss die kalte Jahreszeit berücksichtigt werden, soll heißen: Man serviert heiße Getränke und sorgt dafür, dass das Essen sowie die Gäste warm bleiben.

Damit das Erlebnis perfekt wird, gibt es hier Checklisten zum Wintergrillen; die beiden Checklisten fassen die wichtigsten Hinweise bezüglich des Indoor- und Outdoor-Grillens zusammen.

Für eine gemütliche Atmosphäre sorgen

Ob Indoor- oder Outdoor-Grillen – wer Freunde, Bekannte und seine Familie einlädt, möchte natürlich, dass sich alle Gäste wohlfühlen. Der Fokus steht im Vergleich zum Grillen im Sommer weniger auf der Zubereitung der Mahlzeit; wichtiger ist das Beisammensitzen und das gemeinsame Speisen. Wer lediglich grillen möchte und die Speisen danach drinnen genießen will, muss nicht viel planen – ein festlich dekorierter Tisch und reichlich warme Getränke sind mehr als ausreichend.

Komplexer ist die Vorbereitung, wenn man draußen speisen möchte. Bei Minustemperaturen fangen die Gäste schnell zu zittern an. Und: Auch die Zubereitungszeit darf nicht vernachlässigt werden. Ein kalter Burger schmeckt schließlich nicht. Damit die Gäste warm bleiben, sollte man sie mit heißen Getränken und wärmenden Decken ausstatten sowie Infrarotstrahler installieren.

Tipp: Das Essen bleibt warm, wenn man die Teller im Ofen aufheizt. Außerdem ist es sinnvoll, alles frisch vom Grill den hungrigen Gästen sofort zu servieren.

Fleisch für den Grill zubereiten

Was wäre eine Grillparty ohne Fleisch? Vegetarier und Veganer können sich dafür nicht begeistern, doch alle anderen freuen sich, wenn man ihnen ein gut zubereitetes Steak serviert. Wie sieht eine gute Zubereitung aus? Das Geheimnis steckt in den Kräutern – gemeint sind nicht die getrockneten, sondern frischen Varianten, die heutzutage leicht zu finden sind. Der Klassiker Rindfleisch schmeckt mit Thymian oder Petersilie gut; für Schweinefleisch greift man zu Basilikum oder Rosmarin.

Wer stattdessen Salz und Pfeffer bevorzugt, kann das beruhigt tun. Der Knackpunkt scheint der richtige Zeitpunkt zu sein, wann man das Fleisch salzt. Einige beharren darauf, dass das Salz dem Fleisch den Saft entzieht. Salzt man Fleisch aber kurz bevor man es grillt, sollte das nicht passieren.

Fortgeschrittene können Fleisch auch marinieren. Das Fleisch wird in eine Mischung aus Kräutern, Gewürzen sowie Öl gelegt, damit die Aromen über Nacht einziehen können. Nicht vergessen: Bevor das Fleisch auf den Grill kommt, sollte man die Marinade unbedingt mit einem Papiertuch abtupfen.

Leckereien für Veganer und Vegetarier

Millionen Vegetarier gibt es inzwischen in Deutschland – vernachlässigen kann man diese Gemeinschaft nicht, insbesondere, wenn sich einer unter den Gästen befindet. Das Zubereiten veganer oder vegetarischer Gerichte zum Grillen bereitet kein Kopfzerbrechen, wenn man sich ein wenig mit der Thematik befasst. Außerdem können alle Gäste diese Gerichte essen. Als Inspiration können die veganen Grillrezepte von dem Vegetarierbund Deutschland (VEBU) herangezogen werden. Diese können praktischerweise nach Kriterien wie Unverträglichkeit, Zubereitungszeit oder Schwierigkeitsgrad sortiert werden.

Rezepte an den Winter anpassen

Ob Fleischgerichte oder vegetarische Speisen – in jedem Fall sollten die Rezepte der kalten Jahreszeit angepasst werden. Im Sommer mag ein kalter Salat oder ein kaltes Dessert erfrischend wirken. Bei Minustemperaturen wünschen sich Gäste eher Speisen, die sie von innen aufwärmen. Diese Regel gilt natürlich auch für die Getränke: Anstelle von Bier serviert man lieber heißen Tee oder Glühwein.

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