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Teigwaren – nicht nur Beilage

TeigwarenNudeln oder Teigwaren sind aus der heutigen Küche nicht mehr wegzudenken. Sie werden in zahlreichen verschiedenen Sorten und Formen im Handel angeboten. Sie eignen sich nicht nur als Beilage, sondern auch für verschiedene Hauptgerichte. Nudeln sind als Hauptnahrungsmittel der Italiener bekannt geworden, doch längst haben sie sich ihren festen Platz auch bei uns erobert. Den Ursprung hat die Nudel allerdings nicht in Italien, sondern Marco Polo hat schon auf seinen Reisen die Nudelherstellung in China beobachtet. Daraufhin hat er sie bei seiner Heimkehr in seinem Heimatland eingeführt.

Die allseits beliebte Nudel ist schon lange in den europäischen Küchen angekommen und doch gibt sie immer wieder Fragen auf. Wie lange muss sie garen? Welche Nudel eignet sich zu welchem Gericht?

Die Vielfalt der Teigwaren!

In Italien soll es rund 600 verschiedene Teigwaren geben. 50 von ihnen haben sich weltweit verbreitet. Das Gericht allein bestimmt jedoch nicht die Nudel, sondern die Soße, die dazu gereicht wird. So wird eine leichte, flüssige Soße gern zu langen Nudeln genommen und eine grobkörnige und festere passt besser zu kleinen Nudeln. Für Kinder, die bekanntlich große Nudelliebhaber sind, gibt es die Teigwaren auch besonders farbenfroh. Durch Zugabe von Tomatenmark werden Nudeln rot, grün durch Spinatsaft und durch mehr Eier oder Safran erhalten sie eine grellgelbe Farbe. Es gibt sogar schwarze Nudeln, die mit der Tinte von dem Tintenfisch eingefärbt wurden.

Teigwaren richtig garen

Viele Hausfrauen schwören darauf, Öl in das Nudelwasser zu geben. Das ist das verkehrteste was man machen kann. Zum einen verkleben die Nudeln nicht, wenn sie mehrmals umgerührt werden und zum zweiten können die Nudeln dann auch keine Soße aufnehmen. Auch auf die Unart die Nudeln nach dem Kochen mit kaltem Wasser abzuschrecken sollte verzichtet werden.

Für eine Portion Nudeln als Hauptgericht rechnet man 100 Gramm pro Person. Soll sie als Vor- oder Zwischenspeise gereicht werden, reicht die Hälfte. Nudeln gewinnen beim Kochen immer an Gewicht und so werden aus 100 Gramm schnell einmal 300 Gramm. Gekocht werden sollten sie in einem Metalltopf, der außerdem groß genug sein muss. Nudeln brauchen genügend Platz bei dem Garungsvorgang. Wichtig ist eine konstante Temperatur des Wassers, das während der gesamten Garzeit kochen muss. Auf einen Liter Wasser kommen hundert Gramm Nudeln und mindestens ein Teelöffel Salz.

Nudeln sollten immer al dente sein, werden sie zu lange gekocht, werden sie pappig. Sind sie fertig muss das servieren schnell gehen. Teigwaren durch ein Abtropfsieb schütten und gleich in die vorbereitete Soße, vermischen und heiß servieren.

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