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Die Pflaume – der leckere Vorbote des Herbsts

PflaumenWenn der Sommer sich dem Ende zuneigt und die Tage beginnen kürzer zu werden, findet man diese raffinierte Frucht wieder in allen Geschäften: Die Pflaume ist eine mittelgroße, runde Frucht, die erstaunlich saftig und zuckersüß ist. In der Mitte des Fruchtfleischs sitzt, wie bei vielen anderen Früchten von Obstbäumen ein großer Kern. Gerade jetzt, Anfang September ist die Saison in der diese blaue Frucht am schmackhaftesten ist.

Inhaltsstoffe der Pflaume

Auch wenn Laien sie alle beim Namen Pflaume nennen, so kennen wir alle, bewusst oder unbewusst doch mehrere Unterarten der Pflaume. Die bekannteste Art, deren Namen jeder sicher schon einmal bei Oma gehört hat, ist die Zwetschge. Auch die Mirabelle ist neben Edel-Pflaume, Spilling und Ziparte noch eine der bekannteren Unterarten.

So, wie sie unterschiedliche Namen tragen, so haben sie auch alle unterschiedliche Inhaltsstoffe. Einer der Hauptbestandteile der Frucht ist in jedem Fall, wie bei anderen Früchten auch das Fruchtwasser. Neben 10 Prozent Kohlenhydraten und einem geringen Anteil Ballaststoffen, Proteinen und Fetten bietet die Pflaume auch weitere wichtige Inhaltsstoffe. Dazu zählen Zink, Kalium, Magnesium und Eisen, sowie weitere Mineralstoffe.

Natürlich sollte man auch die vielen wichtigen Vitamine der blauen Frucht bedenken. Enthalten sind Provitamin A, Vitamin C und E, sowie auch Vitamine der Gruppe B.

Ein Grund dafür, warum viele froh sein sollten, dass die Pflaume erst nach der Bikini-Saison die beste Reife erreicht, ist der hohe Gehalt an Kohlenhydraten. Im Verhältnis zu Kirsche, Apfel, Birne und CO. Ist die Pflaume sehr reich an Kohlenhydraten und kann einen besonders hohen Kaloriengehalt verzeichnen. Besonders die Zwetschge ist ein echter Dickmacher unter den Früchten. 100 Gramm Pflaume weisen in der Regel 47 Kalorien auf. Noch mehr Vorsicht ist jedoch bei Trockenpflaumen geboten, die es bei einem Gewicht von 100 Gramm auf ganze 225 Kalorien schaffen.

Anwendung und Rezepte

Ein Effekt der Pflaume ist grundlegend wichtig und sollte beim Verzehr nicht aus den Augen verloren werden. Die Pflaume ist eine sehr reiche Frucht und wirkt abführend. Bei Verstopfungen ist der Verzehr von Pflaumen in großen Mengen daher empfehlenswert. Liegt jedoch keine Verstopfung vor können zu große Mengen jedoch zu unangenehmen Folgen, wie Verdauungsproblemen, Krämpfen und Bauchschmerzen führen. Eine weitere Wirkungsweise, insbesondere bei Trockenfrüchten ist die harntreibende Wirkung, die bei entsprechenden Krankheitsbildern ebenfalls hilfreich sein kann.

Ein regelmäßiger und geregelter Verzehr von Pflaumen zum Frühstück trägt auch zur Reinigung und zu einer gesunden Magen-Darm-Flora bei, da die Frucht auf dem Weg der Verdauung viele Abfall- und Giftstoffe bündelt und den Körper davon befreit.

Die bekannteste und traditionelle Verwendung der blauen Frucht findet man jedoch bereits in den Kochbüchern der Großmutter. Egal ob Zwetschgenknödel, als Kompott oder in eingekochter Form als Zugabe zu Hefeknödeln: Zwetschgen haben eine lange Tradition in der Küche und speziell beim Backen. Dabei variieren die Rezepte von Mal zu Mal, da der eine seine Zwetschgenknödel mit einem klassischen Hefeteig zubereitet und der andere eine andere Option mit Kartoffelteig wählt.
Doch alle Rezepte schmecken natürlich am besten mit zerlassener Butter und Zucker.

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